Bundestag beschließt die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen von 19% auf 7% ab 2026.

Das Gesetz muss allerdings am 19.12.25 noch durch den Bundesrat. Ob das gelingt ist weiter fraglich.

Für viele ist die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastrononomie ab 2026 von 19% auf 7% reine Klientelpolitik. Die Mindereinnahmen müssten durch die Kommunen alleine getragen werden. Eine Unterstützung seitens des Bundes lehnte Finanzminister Lars Klingbeil bereits mehrfach ab.

Die bereits für das kommende Jahr erstellten Budgets zeigen deutlich, dass der Kostendruck in der Gastronomie weiter sehr hoch ist. Grund sind die gestiegenen Lohn-, Energie- und Wareneinsatzkosten. Selbst wenn die Entlastung kommt, werden die Gastronomen diese kaum oder nur zu einem geringen Teil an die Gäste weitergeben können, da der erhöhte Mindestlohn die Entlastung quasi neutralisiert. Vorteilhaft ist, dass ggf. Personal nicht weiter abgebaut werden muss.

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